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Wettbewerbsfähigkeit, Technologie und Wohlstand

Wohlstand muss immer wieder neu erarbeitet werden

Wettbewerbsfähigkeit ist kein Selbstzweck. Sie schafft die wirtschaftlichen Voraussetzungen für Wertschöpfung, Einkommen, Beschäftigung, Investitionen und gesellschaftlichen Handlungsspielraum.

Entscheidend ist deshalb die Fähigkeit eines Standortes, Produktivkapital immer wieder zu erneuern.

Dann erklären Sie Produktivkapital bewusst breit:

Dazu gehören nicht nur Maschinen und Fabriken, sondern auch Technologien und Software, Daten und KI, Wissen und Fähigkeiten, Prozesse und Organisation sowie industrielle Netzwerke und Infrastruktur.

Abb. 7.

Dann die Kette:

Wettbewerb → Innovation → Entwicklung → Industrialisierung → Investition → Produktivkapital → Wertschöpfung → Reinvestition → Erneuerung

Danach Ihr Industriegedanke:

Wo entwickelt und industrialisiert wird, wird gelernt.

Und:

Geschwindigkeit wird damit selbst zu einem Wettbewerbsfaktor. Time-to-Market wird zur Time-to-Learn.

Abb. 6 – Strategische Technologieoffenheit.

Hier können Sie Ihre Abgrenzung erklären:

Technologieoffenheit bedeutet nicht strategische Gleichgültigkeit.
Strategische Handlungsfähigkeit bedeutet nicht Autarkie.

Ziel muss sein, technologische Optionen, Wissen und industrielle Fähigkeiten zu erhalten, ohne den wettbewerblichen Suchprozess durch staatliche Gewinnerauswahl zu ersetzen.