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Klimavision

Ich bin Anhänger der überwiegend technologischen Beherrschung des Klimawandels

Die Erreichung der globalen Klimaziele hat für die Menschheit die höchste Priorität!

Die Tatsache, dass der Klimawandel menschenverursacht ist und wir ihn als Menschen mit unserem Verhalten maßgeblich herbeigeführt haben, halte ich für ausreichend nachgewiesen und es macht keinen Sinn, darüber weiter zu diskutieren.

Die Klimaziele können nachhaltig nur durch technologische Maßnahmen erreicht werden.

Das Mittel des totalen Verzichts halte ich für einen theoretischen Ansatz, der interessant sein mag, aber global nicht praktikabel ist. Im Sinne eines "sowohl, als auch" unterstützt er die Klimazielerreichung. Als ausschließlicher Weg wird er nicht zum Ziel führen, weil er die Weiterentwicklung der Menschen zu sehr einbremst. Er ist wider der Natur des Menschen, der aus seinen natürlichen Trieben heraus neugierig ist und sein Umfeld immer wieder und immer weiter erkunden und erfahren möchte.

Idealerweise baut die Erreichung der Klimaziele auf den dynamischen Mindset auf, der den Zugang zu den für die Zukunft notwendigen Innovationen eröffnet.

Der oft propagierte statische Mindset erzeugt eher Rückschritt statt einer Lösung. Insbesondere gefährdet er in erheblichem Maße das Gemeinwohl der Gesellschaft.

Aus diesen Erkenntnissen heraus habe ich eine Klimavision abgeleitet, die im Schwerpunkt auf das Wissen der Menschen  mit der ihnen eigenen  Tatkraft und proaktivem verantwortungsvollen Handeln baut. So werden die notwendigen Technologien eingesetzt und weiterentwickelt.

  • Deutschland ist die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt. Als Industrienation bezieht Deutschland den größten Teil seines Wohlstandes aus seiner industriellen Prägung und verfügt über entsprechende Kompetenzen. Aus der Tatsache, diese Fähigkeiten zu haben, erwächst die Verpflichtung, diese zum Wohle der globalen Gesellschaft, unabhängig von seinem Anteil am globalen CO2 Ausstoß einzusetzen.

  • Systemänderung oder Ende des Kapitalismus notwendig?
    Einige Aktivisten propagieren die umfassende Veränderung des Systems oder die Abschaffung des Kapitalismus als Voraussetzung für die Erreichung einer klimaneutralen Welt.
    Ich halte diese Diskussion für hinderlich und überflüssig.
    Das wirtschaftliche System infrage zu stellen, lenkt vom eigentlichen Problem ab. Es drängt sich der Eindruck auf, dass die Notwendigkeit, dem Klimawandel entgegenzuwirken, als Vehikel verwendet wird, um die Gesellschaft ideologisch zu verändern! - Haben nicht alle Versuche, die Gesellschaft grundsätzlich zu verändern, in die Irre geführt?
    Meist endeten sie in einer Diktatur mit hoher Abhängigkeit zur Führungselite (den Funktionären).
  • Die Wirtschaftsordnung Deutschlands hat sich in den Nachkriegsjahren aus den bitteren Erfahrungen mit der Diktatur des Nazi-Regimes heraus als soziale Marktwirtschaft entwickelt. Ich bin der Meinung, dass die soziale Marktwirtschaft der richtige Rahmen auch für die Erreichung der Klimaziele ist.
  • Meine Klimavision

Die Basis der Klimavison ist :
1. Die Natur liefert genügend Energie für alle
Untersuchungen zeigen, dass aus der täglich eingestrahlten Sonnenenergie ein Vielfaches des für die Zukunft prognostizierten Strombedarfs erzeugt werden kann

2. Natürliche Energie nutzbar machen
Die natürliche Energie gilt es durch die Erzeugung elektrischer Energie oder wo benötigt von Wärme nutzbar zu machen

3. Mit Strom, Warme usw. können wir fast alles machen


4. Treibhausgasneutrale Produkte und smarte Kreislaufwirtschaft
Mit höchster Priorität gilt es, die Klimaneutralität durch CO2-frei herstellte und in ihrer Anwendung CO2-freie Produkte zu nutzen.
Aus der Bedrohung heraus ist es sinnvoll, dazu auch auf CO2-ärmere und -freie Übergangstechnologien zurückzugreifen.
Aus dieser Betrachtung heraus ist für mich auch die übergangsweise Nutzung fossiler Energien wie z.B. des blauen Wasserstoffs, wenn sie ausreichend CO2-frei  sind eine Chance, die zugunsten der Klimazielerreichung zu nutzen gilt..

4.1 Technologieoffenheit
In diesem Zusammenhang halte ich Technologieoffenheit für unumgänglich. Um nicht das Opfer aufgebauter Mythen und Narrative zu werden ist ein Höchstmaß an (Technologie-) Offenheit notwendig.

Wer offen sein will, der muss dialogfähig sein.

Für das Verstehen und die notwendige Offenheit orientiere ich mich an der '
Theorie U'.

Es ist notwendig, sein eigenes Denken zu öffnen und sich in die Situation einzufühlen. Gerade bei technischen Sachverhalten ist es notwendig technische Zusammenhänge zu verstehen. 

Wem das nicht möglich ist, der ist von Experten abhängig, denen er vertrauen können muss.

4.2 Der Weg in die Kreislaufwirtschaft

Mittel-/ langfristig ist die Kreislaufwirtschaft von hoher Priorität, die ich als smarte Kreislaufwirtschaft bezeichne. Mit "smart" meine ich mit Bezug auf die Rohstoffzufuhr eine intelligente Kreislaufwirtschaft in der die Zuführung von Rohstoffen soweit wie sinnvoll möglich reduziert wird.  

Auch das Leben im Umfeld der Kreislaufwirtschaft führt zu Wachstum.
Das "Rad der Kreislaufwirtschaft" führt bei schonendem Rohstoffverbrauch zu Wachstum.
Verwendete Materialien bleiben im Kreislauf. Sie werden z.B. eingeschmolzen, neu vergossen, neu umgeformt oder mit welcher Technologie auch immer zu neuen Produkten  ver- und bearbeitet.
Neue Produkte werden intelligent weiterentwickelt für noch neuere, bessere, (aus dem Wachstum von Wissen entstandene) Produkte verwendet.
Angetrieben wird dieses Rad der kontinuierlichen Weiterentwicklung durch das stetig zunehmende Wissen und durch CO2-frei erzeugte elektrische Energie.
So gesehen kommt der Verfügbarkeit elektrischer Energie eine Schlüsselfunktion zu. Es werden die Gesellschaften an der Spitze dieser Veränderung sein, denen es gelingt, neben der Fortschreibung und Weiterentwicklung des Wissens elektrische Energie nicht zum Engpass werden zu lassen.
Mit Blick auf die aktuelle Situation müssen wir alles daran setzen über genügend elektrischer Energie zu verfügen. Für uns in Deutschland ist es unerlässlich, z. B. in sonnen- und windreichen Regionen die Energieerzeugung zu unterstützen, um diese dann zu importieren.

 

5. Leben für uns und unsere Nachfolgegenerationen
Als Großvater von 3 Enkeln ist mir wichtig, die Welt für meine Enkel so zu hinterlassen, dass auch sie in den Genuss des "Großeltern sein können" kommen können.
So gesehen reicht meine Betrachtung bis weit über 2100 hinaus.

 

Technologische Maßnahmen:
Die Technologie eröffnet eine Reihe technologischer Möglichkeiten mit interessanten Aufgabenstellungen in den unterschiedlichen Feldern

Gerade auch mit Blick darauf, die Dekarbonisierung mit Technologie, statt Verzicht anzugehen, gilt es zu beachten, dass wir nicht alleine auf der Welt sind. Wenn man einen Blick nach Asien wirft, stellt man fest, dass dort die Lösung eher von hoher Technologieaffinintät geprägt werden.
Das liegt offensichtlich daran, dass die Bewegung derer, die das Klimabewußtsein geprägt haben weniger von denjenigen ausging die den Weg des Verzichtes propagiert haben.

Diese Entwicklung gilt es jetzt aufzuarbeiten, sonst fällt Deutschland in seiner Technologie und dem damit erarbeiteten Wohlstandsniveau zurück. 

 

Vor uns liegt eine interessante Zukunft.
Gerade für die Ingenieuren und Ingenieure, oder besser noch für die MINT'ler gibt es eine Vielzahl interessanter Aufgaben. Über die inkrementelle Entwicklung hinaus ist oft radikale Innovation notwendig.